Über uns & Dahrendorf


Schon bevor wir uns kennenlernten, hatte jeder einen Traum: eine gemütliche Unterkunft für Touristen und Erholungsuchende zu eröffnen. In Dahrendorf, in der nordwestlichen Altmark, an der Schnittstelle zum Wendland und zum Grünen Band Deutschland, haben wir einen schönen Platz für eine gemeinsame Traumverwirklichung gefunden. Wir sind eine Ost-West-Beziehung. Was für ein schöner Zufall, dass wir dort ansässig geworden sind, wo Ost und West sich treffen – am Grünen Band. Auf unserem ca. 2 ha großen Grundstück leben mit uns: einem Hund, zwei Katzen sowie sechs lächelnden Herdwick-Schafen. Das ganze Jahr über kommen Gäste aus Nah und Fern zu uns und genießen den Aufenthalt in unserer Herberge


Thorsten & Amanda

Amanda Hasenfusz: Ich wurde 1972 in der südlichen Altmark in Sachsen-Anhalt geboren. Kindergarten, Schulzeit, Berufsausbildungen - alles ganz normal. Nach 10jähriger Dienstzeit in der Landesfinanzverwaltung Sachsen-Anhalt habe ich mir einen Traum erfüllt: ein Studium der Kunstgeschichte und Geschichtswissenschaft. Nach erfolgreichem Abschluss arbeitete ich im Hörfunkbereich. Ab 2008 war ich als Pressesprecherin für die Landesgartenschau 2010 Aschersleben tätig, ab 2012 für die Bundesgartenschau 2015 Havelregion. Seit Anfang 2016 betreibe ich die Herberge am kleinen Weingarten Dahrendorf und seit Frühjahr 2020 die Agentur am kleinen Weingarten Dahrendorf. Zusätzlich schreibe ich regelmäßig im Gedanken-Blog und an Reisebüchern.

Thorsten Franz: Meine ursprüngliche Heimat ist der waldreiche nördliche Spessartrand in Hessen. Seit Anfang 2012 ist die Altmark mein ländliches Zuhause geworden. Ich habe Jura und Verwaltungswissenschaften studiert, lehrte viele Jahre an Hochschulen im europäischen In- und Ausland und fand meine berufliche Aktionsstätte schließlich als Hochschullehrer im Fach Rechts- und Verwaltungswissenschaft an der Hochschule Harz. Neben meiner beruflichen Tätigkeit beschäftige ich mich publizistisch und praktisch mit Themen des Forst-, Jagd-, Umwelt- und des Naturschutzrechtes. Ich mag unser wildes und ereignisreiches Land- und Waldleben in Dahrendorf sehr.

Thorsten und Amanda | Juni 2024
Thorsten und Amanda | Juni 2024

Herberge

"Herberge" ist ein anderes Wort für "Pension". Wir haben diesen Begriff ganz bewusst gewählt, weil wir ihn bodenständig und gleichzeitig irgendwie modern finden. Wir sind ein ganz normales kleines Beherbergungsunternehmen, jedoch keine Jugendherberge. Ein guter Platz, um eine Auszeit einzulegen. Unsere Herberge möchte ein Ort für Urlauber aller Art sein. Durchreisende, die nur eine Nacht bleiben möchten, sind genauso willkommen wie Menschen, die ein paar Tage länger bleiben wollen. Die Altmark in Sachsen-Anhalt und das angrenzende Wendland in Niedersachsen sind Regionen, in denen der Lärm von Bundesstraßen und Autobahnen weit entfernt ist. Die Ruhe ist faszinierend. Kein Stress der Welt hält hier Einzug. Wälder, Ackerflächen und Wiesen prägen das Bild. Gemütliche Wander- und Radwege verbinden die kleinen Dörfchen. Mythische und verwunschene Plätze (z.B. Großsteingräber aus dem 3. Jahrtausend vor Christus, älter als die Pyramiden) verweisen auf die spannende steinzeitliche Vergangenheit der Region. Jede Jahreszeit hat hier übrigens eine gewisse Magie, nachts sieht man bei klarem Himmel die Milchstraße, von Lichtverschmutzung keine Spur. Zu sehen gibt es genügend in unserer Region - langweilig kann es nicht werden. Nutzen Sie unseren Online-Service unter Herberge, um Sehenswürdigkeiten und Tipps genannt zu bekommen.


Dahrendorf

Der 86-Seelen-Ort Dahrendorf liegt im nordwestlichsten Teil Sachsen-Anhalts in der schönen und touristisch noch weitgehend unentdeckten Altmark. Das Dorf ist von sanften grünen Hügeln umgeben. Gerade weil die Altmark touristisch noch weitgehend unentdeckt ist, lohnt sich der Besuch in diesem Landstrich. Ein echter Geheimtipp! Dahrendorf gehörte bis 1989 zum sog. Sperrgebiet – durfte also nur mit einem Passierschein betreten werden. Der ehemalige Grenzstreifen ist knapp 500 Meter entfernt. Die Landkreisgrenzen zu Lüchow-Dannenberg und Uelzen in Niedersachsen sind nah. Seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges wurden im Ort wegen des Sperrgebiets-Status keine Wohnhäuser neu gebaut – erst 2015 kamen zwei Bauten hinzu: Unser Herbergsbau am Dorfrand und das Einfamilienhaus einer jungen Familie mitten im Ort. Dahrendorf ist deshalb nicht zersiedelt, was wir als Glücksfall ansehen. Auch Gewerbegebiete hat man hier noch nie gesehen. Geschmeidige Ruhe & stressless sind Werte, die die Menschen des Ortes sehr schätzen. Das finden wir wunderbar! Der britisch-deutsche Soziologe und Politiker Ralf Dahrendorf wurde (leider) nicht in Dahrendorf geboren – die Ahnenforschung seiner Familie trieb diese jedoch in den 1970er Jahren in das Dorf – ein Foto am Ortseingangsschild mit der gesamten Familie bestätigt, dass der berühmte Wissenschaftler tatsächlich einmal hier war.